Was ist Linkbuilding? Eine Anleitung mit nützlichen Tipps für Backlink Aufbau

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Was ist Linkbuilding? So gelingt der Linkaufbau

Unter Linkbuilding versteht man im Online Marketing die Nutzung von externen Webseiten zur Platzierung von Links auf die eigene Webseite. Ebenfalls Teil des Linkbuilding sind interne Verlinkungen, die auf der eigenen Webseite eingesetzt werden, um Besucher auf andere Bereiche zu verweisen.

Linkbuilding hilft dabei, die Positionierung einer Webseite in den organischen Suchergebnissen von Google und Co. zu verbessern. Dementsprechend zählt die Methode zum Bereich der Suchmaschinenoptimierung, genauer gesagt zur Off Page Optimierung.

Was ist Suchmaschinenoptimierung (SEO)?

SEO ist eine der wichtigsten Subkategorien des Online Marketing. Grundsätzlich bezeichnet Suchmaschinenoptimierung alle Maßnahmen, die zur Verbesserung der Platzierung im Google Ranking beitragen. SEO ist noch einmal unterteilt in verschiedene Teilbereiche.

Einerseits muss der technische Rahmen einer Webseite stimmen (Technisches SEO). Andererseits benötigen konkurrenzfähige Seiten qualitativ hochwertigen, informativen, gut strukturierten und relevanten Content (On Page SEO). Zusätzlich dazu ist auch die Vernetzung nach außen von Bedeutung (Off Page SEO). Linkbuilding gehört zu letzterem Bereich und gewährleistet, dass Besucher von anderen relevanten Seiten auf die eigene Webseite geleitet werden.

Suchmaschinenoptimierung

Wissenswertes zu Linkbuilding und Off Page Optimierung

Beim Linkbuilding unterscheidet man zwischen internen Links und Backlinks. Interne Links verweisen innerhalb der Webseite auf andere Bereiche in der Seitenstruktur. Backlinks leiten Besucher anderer Seiten auf die eigene Seite. Diese Links können in qualitativer Hinsicht voneinander abweichen. Deshalb ist es wichtig, beim Linkaufbau auf die Platzierung von qualitativ hochwertigen Links zu achten.

Praxis statt Theorie!

Viele Ratgeber versuchen sich an weitläufigen Definitionen zum Thema Linkbuilding und vergessen darüber den praktischen Bezug. Dabei ist eine detaillierte Anleitung mit praxisbezogenen Tipps wesentlich wertvoller für Webseitenbetreiber. An dieser Stelle möchten wir eine ganzheitliche Einführung in den wichtigen Online Marketing Bereich liefern und Ihnen alles erklären, was Sie für einen erfolgreichen Linkaufbau wissen müssen.

Warum ist Linkbuilding von Bedeutung?

Verlinkungen auf die eigene Webseite sind ein wichtiger Teil des Suchmaschinenmarketing. Google bezieht sowohl die Anzahl als auch die Qualität vorhandener Backlinks in die Wertung der Domain ein. Bei der Bewertung schlägt Qualität Quantität. Das bedeutet im Detail, dass Webseitenbetreiber wenige Links von vertrauenswürdigen Webseiten einer Vielzahl an Links von weniger seriösen Webseiten vorziehen sollten. Grundsätzlich ist jedoch sowohl auf eine quantitativ als auch qualitativ überzeugende Mischung zu achten.

Der Linkaufbau ist einer der drei wichtigsten Rankingfaktoren für Suchmaschinen wie Google und Co. Folglich ist der Aufbau eines wirksamen Linknetzwerks essenziell für eine erfolgreiche Platzierung der eigenen Webseite. Je höher die Position, desto größer die Chance, dass User die eigene Seite besuchen.

Impulse für die Suchmaschiene

Das Linknetzwerk dient als Referenzwerkzeug für eine Webseite. Wenn Mitarbeiter Ihrem Chef zum Beispiel davon berichten, wie gut sie arbeiten, hat dies Signalwirkung. Ihr Chef registriert Ihre gute Arbeit, weil die Mitarbeiter als Bürgen fungieren. Um wieder die Brücke zum Linkbuilding zu schlagen, bedeutet dies: Die Relevanz einer Webseite steigt, je mehr bekannte, seriöse und trafficstarke Webseiten einer Branche auf die Webseite verlinken.

Daraus folgt, dass eine Domain mit einem hochwertigen Linknetzwerk Vorteile im Google Ranking hat. Aus diesem Grund erzielt sie eine bessere Position als andere Bewerber und trägt damit zur bestmöglichen Sichtbarkeit bei.

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Worum handelt es sich bei Backlinks und welche Bedeutung haben sie?

Unter einem Backlink versteht man einen Hyperlink auf einer fremden Seite, der auf die eigene Webseite verweist. Er übernimmt somit eine Referenzfunktion. Eine Webseite, die auf eine andere Webseite verweist, signalisiert eine Verbindung der beiden Seiten. Diese Verbindung basiert darauf, dass die eine Webseite die andere Webseite als relevant ansieht. So kann es zum Beispiel sein, dass eine Webseite mit einem Link auf einer andere Webseite weiterführende Informationen schnell verfügbar machen will oder eine Quellenreferenz angibt.

Backlinks stellen als Referenz auch ein Bewertungskriterium für eine Webseite dar. Viele qualitativ hochwertige Backlinks steigern den Wert einer Webseite. Dies wird von Google registriert und mit einer höheren Position in den organischen Suchergebnissen belohnt. Man kann Backlinks sozusagen auch als Mittel für PR und Vermarktung betrachten.

Was ist ein Link?

Ein Link (auch Hyperlink) ist ein digitaler Transportweg, welcher die Navigation im digitalen Netzwerk ermöglicht. Wenn User auf einen Link klicken, betreten sie einen neuen Informationspfad. Dieser geleitet sie von einem Ort im Internet zu einem anderen Ort. Daher sind Links vor allem für die Verbindung zwischen verschiedenen Webseiten im World Wide Web verantwortlich. Sie können jedoch auch auf Dateien verweisen und einen Download einleiten.

Laut Wikipedia ist die Definition von Links wie folgt:

Ein Hyperlink (englische Aussprache ˈhaɪ̯pɐˌlɪŋk, deutsch wörtlich „Über-Verknüpfung“, sinngemäß elektronischer Verweis), kurz Link, ist ein Querverweis in einem Hypertext, der funktional einen Sprung zu einem anderen elektronischen Dokument oder an eine andere Stelle innerhalb eines Dokuments ermöglicht. Wenn der Hyperlink ausgeführt wird, wird automatisch das darin angegebene Ziel aufgerufen. Im Allgemeinen wird der Begriff auf das World Wide Web bezogen, in dem Hyperlinks ein Kernbestandteil sind; hierzu ist auch der Begriff Weblink einschlägig. Inhaltlich entspricht das Konzept von Hyperlinks Querverweisen in der gedruckten Literatur, deren Ziel dort manuell aufgesucht werden muss.

Links in HTML: Wie ein Link im Detail funktioniert

Linkbuilding ist ein hilfreiches und effizientes Tool, um die eigene Webseite bei Google und Co. zu boosten. Das Konzept ist einfach und gradlinig, doch die Umsetzung erfordert einiges an Detailwissen. Um zu einem umfangreichen Verständnis zu gelangen, sollten erst die Grundlagen erarbeitet werden. Hierfür ist es unerlässlich die Erzeugung eines Links bzw. eines Backlinks zu kennen. Zum Beispiel wird ein Hyperlink mit einem Anker-Tag eröffnet und mit einem abschließenden Tag beschlossen.

Unten sehen Sie eine detaillierte anatomische Darstellung eines Hyperlinks in HTML:

Aufbau eines Hyperlinks

  • Eröffnung: Ein Hyperlink beginnt mit einem Anker-Tag ( <a ), das Suchmaschinen anzeigt, dass nun ein Link folgt.
  • Referenz: Das href-Attribut gibt die Position der Links an. Der Text in den Anführungszeichen bestimmt die URL, auf die sich der Link bezieht:
    ( href=”https://www.marketinglenses.nl/linkbuilding” ).
  • Ankertext: Der Ankertext (auch: anchor text) ist der Text, der im anklickbaren Teil eines Links angezeigt wird.
    Damit können Sie sowohl den Besuchern, als auch den Suchmaschinen eine Vorstellung davon geben, auf welches Thema die verlinkte Seite verweist: ( >linkbuilding< ).
  • Verschluss: dann wird der Link durch das schließende Tag des Ankerelements geschlossen ( /a> ).

Eine grundlegende Unterscheidung: Dofollow-Links und Nofollow-Links

Es existieren also zwei Arten von Links. Dabei ist der Dofollow Link weitaus häufiger anzutreffen. Seine Struktur ist oben abgebildet. Nofollow-Links sind jünger und wurden erst entwickelt, um Spamtechniken zu begegnen. Sie verhindern, dass die eigene Webseite bei der Verlinkung auf eine andere Seite Einbußen hinsichtlich PageRank und Link Juice macht. Das rel = nofollow-Attribut ist anders als bei herkömmlichen Links nicht mit einem Wert versehen, sodass die Ausgangspage keinen Wertverlust hinnehmen muss. Notwendig sind Nofollow-Links beispielsweise in Foren oder Kommentaren, die sehr anfällig für Spam sind und die Quellseite ansonsten stark beeinträchtigen würden.

Hier ein Beispiel für einen Nofollow-Link:

Was ist Linkbuilding? Eine Anleitung mit nützlichen Tipps für Backlink Aufbau 1

Soll das bedeuten, dass Nofollow-Links per se schlecht sind? Nein, Nofollow-Links gehören wie Dofollow-Links zu einem gesunden Linkprofil. Mit einem Nofollow-Link distanziert sich ein Webseitenbetreiber von den verlinkten Inhalten. Er möchte keine Empfehlung aussprechen und neutral bleiben. Dennoch helfen Nofollow-Links, indem sie die Reichweite erhöhen.

Ergänzungen zum herkömmlichen Nofollow-Link

Mittlerweile wurden die Nofollow-Kennzeichnung um neue Attribute erweitert. Dabei handelt es sich um die Attribute rel=”sponsored” und rel=”ugc”. Das Attribut rel=”sponsored” kommt zum Einsatz, wenn der Webseitenbetreiber für die Verlinkung finanziell entlohnt wurde. Zu solchen Fällen gehören Werbeschalten, gekaufte Links und bezahlte Empfehlungen. Das Attribut rel=”ugc“ wiederum weist darauf hin, dass der Link nicht vom Betreiber, sondern von Usern platziert wurde. UGC steht für User Generated Content.

Mit den Ergänzungen wird das Linkbuilding weiter präzisiert. Webseitenbetreiber können sich nun noch besser von den Links in Kommentarleisten und Foren distanzieren, müssen aber auch offenlegen, wenn sie Geld für einen Link erhalten.

Das beste Backlinknetzwerk: Quantität oder Qualität?

Qualität und Quantität von Linkbuilding

Grundsätzlich stuft Google einen Link als Indikator für die Beliebtheit, Reichweite und Relevanz einer Webseite ein. Je mehr Links von Webseiten auf die eigene Seite verweisen und je vielfältiger das Feld der Backlinkwebseiten, desto populärer gilt eine Webseite. Google legt also durchaus Wert auf die Quantität der Links.

Zudem zählt jedoch auch die Qualität des Backlinks. Aus diesem Grund zählen Backlinks von einer seriösen, reichweitenstarken und anerkannten Webseite mehr als Links von zweifelhaften Webseiten. Damit gewährleistet Google, dass die Ergebnisse auf der ersten Seite der Suchergebnisse sowohl vertrauenswürdig als auch relevant für den Suchenden sind.

Wichtig ist, dass Backlinks auf thematisch bzw. inhaltlich verwandten Webseiten platziert werden. Wer technische Geräte vertreibt, sollte Backlinks auf Blogs mit technischem Hintergrund einpflegen und nicht auf einer Webseite über Hautpflegeprodukte. Dabei ist letzter nicht immer völlig wertlos, aber deplatziert. Backlinks auf Webseiten aus derselben Branche wiegen ungleich schwerer bei der Bewertung. Manchmal wirken sich fehlplatzierte Links sogar negativ auf das Ranking der eigenen Seite aus.

Eine Bewertungsgrundlage für Backlinks: Der PageRank

Eine Zeitlang gab es mit dem PageRank ein verlässliches Mittel zur Bestimmung der Quantität und Qualität von Backlinks. Der Name des PageRank basiert nicht etwa auf der englischen Bezeichnung für Webseite, sondern auf dem Nachnamen des Google-Gründers Larry Page. Der Namensgeber war auch verantwortlich für die Entwicklung eines Scores für Domains, der auf den Backlinks zu der jeweiligen Seite beruhte. Der Algorithmus ermittelt einen Wert, dessen Höhe die Relevanz der Webseite angibt.

Vor der Entwicklung des PageRank war ausschließlich die Menge der Backlinks entscheidend. Linkaufbau umfasste dementsprechend lediglich Maßnahmen zur Steigerung der Anzahl an Backlinks. Seitdem der PageRank eingeführt wurde, ist die absolute Zahl der Backlinks nicht mehr tonangebend. Dies resultierte in einer grundlegenden Veränderung des Linkbuilding.

Heutige Faktoren zur Bestimmung des Linkprofils

Mittlerweile beruht die Bewertung von Erfolg und Misserfolg des Linkbuilding auf verschiedenen Faktoren. Diese wiederum werden in verschiedenen Bewertungsmodellen zusammengefasst, mit dem Ziel, das Linkprofil der Webseite zu ermitteln. Darüber hinaus sollen die Indikatoren bei der Einschätzung der Popularität helfen.

Zu solchen Bewertungsmodellen gehören der Trust Flow (TF), der Citation Flow (CF) und das Domain Rating (DR). Sie geben Aufschluss darüber, wie gut der Ruf eines Backlinks von einer Webseite ist und welche Autorität mit dem Backlink einhergeht.

Domain Rating:

Das Domain Rating greift auf eine reziproke Beziehung zwischen Webseiten zurück. Je mehr Links von anderen Domains auf eine Domain führen, desto höher der Wert. Gleichzeitig werden Links von Domains mit einem hohen DR als hochwertiger eingeschätzt. Auf diese Weise bilden sich Gruppen bzw. Branchen von Domains, die sich gegenseitig positiv beeinflussen oder die relative Bedeutung senken.

Trust Flow:

Der Trust Flow priorisiert die Qualität der Links. Der Fokus liegt also darauf, wie seriös bzw. relevant die Webseite ist, auf der ein Link platziert wurde. Je vertrauenswürdiger die Quellseite, desto höher ist die Zielseite im Ranking positioniert.

Citation Flow:

Der Citation Flow gibt Aufschluss über die Quantität der Backlinks. Das bedeutet, dass er vor allem auf die Höhe der Anzahl an Verlinkungen reagiert. Er zeigt an, wie erfolgreich ein breites Netz an Backlinks aufgebaut wurde.

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Linkbuilding: Weiterhin ein wichtiger Bestandteil für die Google Wertung

Webseiten mit einem guten Linknetzwerk erzielen automatisch bessere Ergebnisse in den verschiedenen Bewertungsmodellen. Dies wiederum bewirkt auch eine bessere Position in den Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google. Ein vielseitiges und qualitativ hochwertiges Linknetzwerk ist auch weiterhin eine der wichtigsten Voraussetzung für ein nachhaltiges, erfolgversprechendes Ranking in den organischen Suchergebnissen.

Die kontinuierliche Bedeutung des Linkbuilding wird einerseits von Google selbst regelmäßig unterstrichen. Andererseits weisen auch die Ergebnisse von Umfragen darauf hin, dass Linkbuilding nach wie vor ein integraler Bestandteil des Suchmaschinenmarketing ist.

Da wäre zum Beispiel die große Bandbreite an verschiedenen Studien bekannter SEO-Webseiten. Bekannte Unternehmen wie MOZ, Searchmetrics (Ranking-Korrelations-Studie) und die Stone Temples Forschung haben in den vergangenen Jahren die wichtigsten Faktoren für ein erfolgreiches Online Marketing erforscht. Dabei konnte stets eine Korrelation zwischen der Art und Anzahl von Backlinks und dem Google Ranking nachgewiesen werden. Die Anzahl und Qualität der verweisenden Domains scheint sogar im Vergleich mit anderen SEO Faktoren besonders große Auswirkungen für die Positionierung einer Webseite zu haben.

Off Page Optimierung via Linkbuilding ist folglich für eine gute Sichtbarkeit und optimale Ergebnisse bei der Zielgruppe unerlässlich.

FAQ zum Thema Linkbuilding

Was bedeutet das im Speziellen? Was macht gutes Linkbuilding aus und wie lässt sich ein möglichst natürliches Linkprofil erreichen? An dieser Stelle erhalten Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Linkbuilding.

Wie sieht ein gutes Linkprofil aus?

Ein natürliches Linkprofil verzeichnet organischen Wachstum. Wenn die Anzahl der Backlinks plötzlich rapide ansteigt, weist dies nicht selten auf Spam hin, z.B. in Kommentarsektionen auf Blogs oder in Foren. Der Fokus sollte beim Linkbuilding auf einer regelmäßigen Streuung von Links liegen. Hierfür sollten Sie einen natürlichen Zeitrahmen veranschlagen.

Wer innerhalb einer kurzen Zeit eine hohe Menge an Backlinks platziert und anschließend wochenlang pausiert, wirkt nicht seriös und betreibt eventuell sogar Manipulation. Rasche Anstiege der Verlinkungen weisen in den meisten Fällen auf ein aggressives und wahlloses Linkbuilding hin. Solches wird mittlerweile von Suchmaschinen bestraft, um die Bevorzugung von qualitativ hochwertigen Inhalten im Google Ranking zu gewährleisten.

Wie vermeidet man eine Penalty von Google?

Strafen von Google zielen darauf ab, die Manipulation von SEO Faktoren zu verringern. So reagiert Google zum Beispiel mit der Entfernung von Keywords aus dem Google Index auf Manipulationsversuche. Die Folge ist eine drastisch verschlechterte Position der Webseite.

Um die Richtlinien von Google und Co. zu befolgen, ist ein dosierter und durchdachter Einsatz von Backlinks vonnöten. Eine Variation von großen und kleinen Webseiten und ein abwechslungsreiches Nebeneinander einiger verwandter Branchen helfen dabei, das Linkprofil zu diversifizieren.

Was hat es mit der Ankertextverteilung auf sich?

Ankertexte sorgen dafür, dass Links natürlich in Content eingepflegt werden. Bei Ankertexten müssen Linkbuilder auf die Verteilung (Distribution) achten. Grundsätzlich gilt: Vielseitigkeit wird belohnt. Dennoch gibt es keine ideale Ankertextverteilung. Wie die Ankertextverteilung ausgestaltet werden sollte, ist sowohl von der jeweiligen Branche als auch von der grundlegenden Ausrichtung der Webseite abhängig.

Nichtsdestotrotz herrscht unter den SEO-Experten ein Konsens bezüglich sicherer und erfolgreicher Distribution von Ankertexten. Man kann sich an der folgenden Verteilung orientieren:

  • 70 % Brand Anchor Text: Ankertexte sollten hauptsächlich die Marke verankern. Bei Google sind Backlinks mit Markennamen wesentlich weniger anfällig für eine Kennzeichnung als Spam.
  • 20 % URLs: Auch URLs ohne Ankertext sind ein bewährtes Mittel. Der Anker des Backlinks ist ausschließlich die URL. Es gibt keine weiteren Texteinheiten.
  • 5 % Generic Anchors: Generische Anker sind von dem Content der Zielseite unabhängig. Oftmals enthalten sie eine Handlungsaufforderung wie “Hier mehr erfahren!” oder “Lesen Sie mehr dazu!”.
  • 4 % Partial Keyword Match Anchors: Hier kommen Keywords zum Einsatz, auf die ihre Seite bei Google reagieren soll. Keywords sollten in neutrale Wortketten integriert werden und nicht aufdringlich sein. Eine sparsame Verwendung erzielt die besten Ergebnisse.
  • 1 % Exact Match Anchors: Hier beschränkt sich der Ankertext auf das Keyword, mit dem sie bei Google assoziiert werden wollen. Dieser Ankertext ist sehr effektiv, aber auch anfällig für Strafen, z.B. für die Penguin-Strafe von Google.

Auf GotchSEO erfahren Sie mehr dazu. Wichtig ist überdies eine gute Verteilung von Dofollow- und Nofollow-Links.

Sind alle Links gleich wirksam und hilfreich?

Manche Linkbuilder verfallen dem Irrglauben, dass sich alle Domains als Quellseiten eignen. Dem ist jedoch nicht so. Qualität und Autorität von Domains haben beim Linkbuilding Auswirkungen auf die Zielseiten. Backlinks von renommierten, qualitativ hochwertigen und trafficstarken Domains mit thematischem Bezug zur verlinkten Seite versehen diese mit mehr Relevanz.

Daher neigen solche Seiten dazu, vor allem mit qualitativ hochwertigen Webseiten zusammenzuarbeiten. Unseriöse, kleine oder irrelevante Seiten finden häufig keinen Anschluss. Man könnte sozusagen von einer Schichtung von Seitennetzwerken sprechen. Als Linkbuilder möchte man natürlich in der obersten Schicht landen.

State of the art: So ist es um Linkbuilding heute bestellt

Das Linkbuilding hat in den letzten Jahren eine große Wandlung erfahren. Was vor zehn Jahren noch ein Patentrezept war, besitzt heutzutage vor allem aufgrund verschiedener Updates von Google keine Gültigkeit mehr. Wer dennoch überholte Methoden anwendet, schadet seiner Seite mittlerweile eher.

Für den heutigen Linkaufbau ist vor allem das Google Penguin Update maßgeblich. Der von Google entwickelte Algorithmus evaluiert die Linkqualität zwischen Webseiten. Außerdem dient er dazu, Missbrauch und Manipulation zu erkennen und nicht autorisierte Methoden des Linkbuilding entsprechend zu sanktionieren.

Seitdem das Google Penguin Update 2012 eingeführt wurde, wird es beständig angepasst. Inzwischen erfolgen Strafen fortlaufend und rascher als jemals zuvor. Zwielichtige Linkbuilding-Strategien werden schnell erkannt und hart bestraft. Zu diesen sogenannten Black-Hat-Techniken gehören zum Beispiel:

  • Automatisierung von Link-Platzierungen auf verschiedenen Seiten
  • Link-Farmen auf Blogs
  • Positionierung von Spamlinks in Kommentaren oder Foren
  • Unnatürliche Anzahl von Links von einer einzigen Webseite
  • Austausch von Backlinks mit Webseiten ohne Relevanz
  • Links auf qualitativ minderwertige, nicht verwandte Verzeichnisse
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Sind diese Techniken also ausgestorben?

Keineswegs! Linkbuilding mit unlauteren Mitteln wird weiterhin betrieben. Viele Linkbuilder entscheiden sich für die Verwendung dieser Techniken, um Geld und Zeit zu sparen. Bei den Anwendern handelt es sich leider nicht nur um selbstständige Linkbuilder, sondern auch um Agenturen, die mit minderwertigem Linkbuilding sogar noch Geld verdienen.

Schnell und günstig viele Links zu setzen, mag auf den Blick verlockend scheinen. Durch die verschiedenen Richtlinien sorgen Suchmaschinen wie Google jedoch dafür, dass rein quantitatives Linkbuilding auf lange Sicht eher Schaden anrichtet. Solange Google die Verwendung des undurchdachten und massefixierten Linkbuilding nicht bemerkt, kann es durchaus einen Effekt erzielen. Mittlerweile werden diese Verstöße jedoch sehr schnell registriert und bestraft. Black-Hat-Techniken können im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Zielgruppe Ihre Webseite nicht mehr findet.

Es ist daher wichtig, ausschließlich auf legale und richtlinienkonforme Techniken zu vertrauen.

Streuung, Vielseitigkeit und Relevanz von Links

Durch die Updates ist die Bedeutung von hochwertigen Backlinks weiter angewachsen. Backlinks sollten auf renommierten, wertvollen Domains platziert werden und Relevanz für die Inhalte der eigenen Webseite aufweisen. Ein thematischer Bezug zur Quellseite sorgt für eine Etablierung im Branchennetzwerk. Ein Beispiel: Ein Gärtnereibetrieb profitiert ungleich mehr von einem Backlink auf einer Floristenseite als von einem Backlink auf einer Seite über Gaming.

Des Weiteren gilt es, stets neue Zusammenarbeiten zu erschließen. Backlinks von einer neuen Domain wiegen schwerer als Backlinks von Webseiten, die bereits auf Ihre Seite verlinken. Schließlich steigert jeder neue Verweis Ihre Glaubwürdigkeit und Ihre Reichweite. Sie gewinnen sozusagen einen weiteren Bürgen für Ihre gute Arbeit.

Mit einem vielseitigen und qualitätsorientierten Linkprofil verbessern Sie schließlich die Position im Google Ranking und erhöhen die Erfolgschancen Ihres Unternehmens.

Der Aufbau eines guten Linknetzwerks

Mittels Linkbuilding bauen Sie einerseits ein Netzwerk mit anderen Webseiten auf. Andererseits platzieren Sie Transportwege auf Ihre Webseite. Eine gesunde Anzahl an verschiedenen, hochwertigen Backlinks optimiert Ihre Suchmaschinenpräsenz. Ihre Webseite reagiert besser auf die relevanten Sucheingaben der Zielgruppe. Folglich erhöhen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Webseite. Dies resultiert in mehr Traffic. Die Vorzüge des Linkbuilding sind also verschränkt und vielfältig.

  • Wie gelingt der Linkaufbau?
  • Wie kommt die Zusammenarbeit mit anderen Webseiten zustande?
  • Welche sind die zentralen Knotenpunkte des Linkbuilding?

Der Prozess des Linkbuilding ist, richtig angewendet, sowohl zeit- als auch energieaufwändig. Das Hauptaugenmerk sollte nie auf der schieren Masse der Links liegen, sondern auf interessantem, intelligentem und relevantem Content für die Zielgruppe. Hochwertiger Content erzeugt automatisch eine höhere Teilungsrate auf Social Media und verfügt von vornherein über mehr Relevanz als schwache Inhalte. Gleichwohl gibt es natürlich auch gezielte Strategien, um den Linkaufbau voranzutreiben.

Die wichtigsten Techniken des Linkbuilding

Es gibt einige verschiedene Techniken des Linkbuilding, mit denen Sie einzeln oder im Verbund gute Erfolge erzielen können.

Zum Beispiel können Sie Ihre Domain in relevanten Branchenverzeichnissen eintragen lassen. Dabei sollte Ihre Webseite in das Profil des Verzeichnisses passen. Auf diese Weise gelingt eine schärfere und genauere Profilierung Ihrer Webseite bei der Zielgruppe.

Der Content auf der eigenen Webseite ist von unschätzbarem Wert für die Präsenz. Achten Sie auf einen guten Mix aus Informationen, SEO und spannenden Texten mit Mehrwert! Je besser der Content, desto höher die Chance auf eine Verlinkung. Visuell ansprechende, reizvolle Inhalte fungieren als Linkbaits, die andere Webseite zu einer Zusammenarbeit bewegen können. Zu solchen Linkbaits gehören beispielsweise Infografiken und Videos.

Das Verfassen von Gastbeiträgen für andere Webseiten hat sich mittlerweile im Linkbuilding etabliert. Hierzu erstellen Sie einen Text, der thematische Relevanz für die andere Seite hat. Sie können das Forum nutzen, um Ihre Kompetenz zu unterstreichen und einen Backlink zur eigenen Seite einzustreuen. Die andere Webseite profitiert von einem anderen Blickwinkel und erweitert das Spektrum des eigenen Content. Es handelt sich um eine Win-Win-Situation.

SEO-optimierte Pressemitteilungen dienen sowohl der Präsentation von Neuigkeiten zum eigenen Unternehmen als auch der Platzierung von Backlinks. Sie schicken Ihre Pressemitteilung an ein Nachrichtenportal oder eine Webseite aus ihrer Branche. Diese veröffentlichen Ihren Text. Der Artikel leitet Besucher der Quellseite via Backlink weiter zum Referenzobjekt der Pressemitteilung, Ihrer Webseite.

Erweitern Sie Ihre Linkpalette!

Indem Sie regelmäßig in Foren und Blogs Kommentare schreiben und auf Ihre Webseite verlinken (normalerweise als Nofollow-Link), nutzen Sie die Reputation einer anderen Webseite für Ihr Linkbuilding.

Um die negativen Auswirkungen von einseitigem bzw. zweiseitigem Linkaustausch zu umgehen, lohnt sich der ABC Link Austausch. Hierbei handelt es sich um einen Kreislauf. Webseite A verlinkt auf B, B auf C und C wiederum auf A.

Es ist natürlich auch immer hilfreich, das eigene Unternehmen mit der Konkurrenz zu vergleichen. Analysieren Sie daher die Backlinkstrukturen von konkurrierenden Webseiten. Eventuell ist eine Domain dabei, die auch zu Ihnen passt. Nutzen Sie das Schneeballsystem und kontaktieren Sie die Webseiten für eine Zusammenarbeit!

Eine zugegebenermaßen umfangreiche Linkbuilding-Maßnahme stellt das Broken Link Building dar. Auf vielen Webseiten existieren defekte Links. Diese funktionieren nicht mehr, weil es die Zielseite nicht mehr gibt oder sie in der Zwischenzeit umgezogen ist. Manchmal realisieren Webmaster dies erst, wenn man Sie darauf anspricht. Sie können also nun vorschlagen, dass die kaputte Verlinkung für einen Link auf Ihre Webseite genutzt wird.

Influencer Marketing mit Produkttests verspricht eine schnelle Konversion der Followerzahlen in Traffic. Hierfür versorgen Sie einen branchenverwandten Blogger kostenfrei mit einem Ihrer Produkte. Dieser testet das Produkt, verfasst eine Produktbewertung und verlinkt mit einem Backlink auf Ihre Webseite.

Dies ist nur ein Ausschnitt der erklecklichen Anzahl an verschiedenen Maßnahmen für ein besseres Linkprofil. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserem Artikel über Backlinks. Empfehlen können wir außerdem den Artikel von Jon Cooper über Linkbuilding-Taktiken (Point Blank SEO).

Es ist Ihre Wahl

Welche Techniken Sie letztlich anwenden, obliegt Ihnen höchstpersönlich. Beim Linkbuilding hat jeder seine eigene Herangehensweise. Sie selbst kennen die Ausrichtung, Zielsetzung und Finanzstärke Ihres Unternehmens am Besten. Anhand dieser Leitfaktoren treffen Sie Ihre individuelle Wahl. Egal für welche Techniken Sie sich entscheiden, Qualität und Relevanz sind die oberste Regel für ein erfolgreiches und nachhaltiges Linkprofil.

Tipps für gelungenes Linkbuilding

Es gibt einige Tricks und Kniffe, mit denen Sie umgehend ein besserer Linkbuilder werden und exzellente Ergebnisse erzielen. Wir listen die wichtigsten Tipps und Tricks für Sie auf:

  • Eine Kombination von Dofollow-Links und Nofollow-Links wirkt organischer als eine reine Fixierung auf Dofollow-Links. Stellen Sie also Ihren Dofollow-Links Nofollow-Links in Form von Forenbeiträgen oder Backlinks auf Social Media Kanälen zur Seite!
  • Achten Sie auf eine hohe Verteilungsrate Ihrer Backlinks! Verlinkungen auf unterschiedlichen Webseiten mit verschiedenen IP-Adressen signalisieren eine wesentlich höhere Relevanz als Backlinks auf immer derselben Seite.
  • Beschränken Sie sich nicht auf eine Art Ankertexte! Wie wir weiter oben ausgeführt haben, ist für ein natürliches Linkprofil eine Mischung aus verschiedenen Ankertexten vonnöten.
  • Sie sollten Linkaustausch nur mit trafficstarken und qualitativ hochwertigen Seiten anstreben. Dabei gilt es, dem Link einen Mehrwert zu verleihen, um die Penguin Penalty von Google zu umgehen.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Backlinks auf viele verschiedene Unterseiten Ihrer Webseite verweisen. Dies beweist mehr Tiefe als eine einseitige Verlinkung auf die Startseite. Deep-Links gestalten das Linkprofil plastischer.
  • Priorisieren Sie Backlinks von gleichsprachigen Webseiten und von Webseiten, die dieselbe länderspezifische Top-Level-Domain (z.B. .de) innehaben! Diese sind relevanter als Backlinks von Webseiten in anderen Sprachen.
  • Je sparsamer die Quellseite mit Verlinkungen ist, desto hochwertiger ist der Backlink auf Ihre Seite. Untersuchen Sie daher, wie viele Links von der Seite ausgehen und wer sonst noch verlinkt wird! Eventuell sollten Sie von der Platzierung eines Links absehen.
  • Nutzen Sie Social Media, um Ihren Content zu streuen. Links, Likes und Shares sind zwar nicht entscheidend, beeinflussen aber durchaus die Suchergebnisse bei Google und erfreuen sich wachsender Bedeutung.

Das sollten Sie beim Linkbuilding vermeiden!

  • Links von und auf schlechte Webseiten helfen nicht. Sie schaden, vor allem wenn sie zu “Bad Neighborhoods” gehören. Besonders gefährlich ist eine Assoziierung mit den 3 P-Seiten (Pillen, Porno und Poker). Auch Spam-Foren sollten gemieden werden.
  • Vermeiden Sie periodisches Linkbuilding, bei dem Sie binnen kurzer Zeit sehr viele Links platzieren und dann wochen- bzw. monatelang pausieren! Dies bewirkt ein unnatürliches Linkprofil.
  • Themenfremde und irrelevante Links sorgen für Verwirrung bei den Usern und Abwertungen bei Google. Platzieren Sie Backlinks daher auf thematisch verwandten Seiten. Bei einem Fachhandel für Fußballartikel bietet sich zum Beispiel ein bekannter Fußballblog an. Ein Backlink von einem Tierhandel ist hinderlich.
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